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Heimat- und Geschichtsverein Heusenstamm -
Geschichte ereignet sich in Geschichten.


Diese Geschichten für Sie aufzuspüren, zu erzählen und für nachfolgende Generation lebendig zu halten, ist Anliegen des Heimat- und Geschichtsvereins Heusenstamm.

Dazu gehören spannende Lesungen und Vorträge, individuelle Führungen und Konzerten, aber auch die Pflege des heimatlichen Landschaftsbildes. Kurzum alles, was Heusenstamm zu einer ganz besonderen Heimat für Sie und uns macht, wollen wir fördern, bewahren und erforschen.

Wollen Sie mehr über die Geschichte Heusenstamms erfahren oder haben selbst Spannendes beizutragen? Werden Sie Mitglied bei uns oder besuchen Sie eine unserer Veranstaltungen oder Ausstellungen !

Und wenn Sie unseren gemeinnützigen Verein mit einer Spende unterstützen möchten, können Sie sicher sein, in Bildung und Kultur investiert zu haben.

Aktuelles

Vorschau Museumsöffnung

So., 2. Oktober

So., 6. November

jeweils 14:00 - 17:00

Bilderausstellung „Heusenstamm bei Nacht und Nebel“

Im Haus der Stadtgeschichte, Eckgasse 3, zeigen wir eine Bilderschau der beiden Heusenstammer Fotografen Thomas Sperl und Willi Weber mit dem Titel „Heusenstamm bei Nacht und Nebel“. Passend zur Jahreszeit zeigen die Fotografien Heusenstammer Motive bei Nacht und bei herbstlicher oder winterlicher Witterung.

Schlossallee im Nebel

Die Vernissage findet statt am

Samstag 8. Oktober, 18:00 Uhr.

Sie wird musikalisch umrahmt durch den bekannten Pianisten Wolfgang Löll.

Weitere Öffnungszeiten sind

Sonntag, 9. Oktober, 14 – 17 Uhr;

Mittwoch, 12. Oktober, 17 – 19 Uhr;

Sonntag, 16. Oktober, 14 – 17 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Schieferplatte mit Geheimnis

Ihre Mithilfe ist gefragt!


Der zwölfjährige Jan-Josef Schütze macht einen rätselhaften, fast ein wenig gruselig anmutenden geschichtlichen Fund

Im vergangenen Herbst fand der zwölf Jahre alte Jan-Josef Schütze von der Heusenstammer Waldjugend in dem kleinen Wäldchen östlich des Schlosses eine Schieferplatte, an der mit einer Schraube ein Knochen befestigt ist. Die Platte war nur mit etwas Blattwerk bedeckt, als der Schüler sie während eines Rundgangs mit der Waldjugend entdeckt hat. Schnell entdeckten Jan-Josef und seine Kameradinnen und Kameraden, dass die Schieferplatte eine Aufschrift trägt. Und da dort unter anderem die Zahl 1813 eingeritzt ist, dachte sich der Zwölfjährige, dass diese vielleicht für die Dauerausstellung des Heimat- und Geschichtsvereins im Haus der Stadtgeschichte interessant sein könnte.

Also wandte er sich an Dr.Roland Krebs, den Vorsitzenden des Vereins. Und stieß bei diesem auf großes Interesse. Denn mit einem spitzen Gegenstand eingeritzt, trägt die Platte folgende Inschrift: „Jean-Jacques Pierre, Soldat de Grand Armée allez à la mort pour N., Steinheim 1813.“ (Jean-Jacques Pierre, Soldat der großen Armee, in den Tod gegangen für N.) Dazu gibt es einen plausiblen geschichtlichen Hintergrund, sagt Roland Krebs. Die „Grand Armée“ war die Armee Napoleons („N.“), die 1813 auf dem Rückzug nach der verlorenen Völkerschlacht bei Leipzig bei Hanau von österreichischen und bayrischen Truppen gestellt wurde. Aus Schönbornschen Akten wissen die Lokalhistoriker, dass in er fraglichen Zeit das Heusenstammer Schloss als Lazarett genutzt wurde, erläutert Roland Krebs. Aus Angst vor Ansteckungen habe man damals verstorbene Soldaten schnellstmöglich begraben.

Ob dies allerdings den rätselhaften Fund erkläre, sei ungewiss. Roland Krebs und Jan-Josef Schütze hoffen, dass vielleicht jemand ein wenig mehr Licht in das Dunkel bringen kann. Eventuell stammt die Platte ja aus einem Privatbesitz. Wer helfen kann, schreibe bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Quelle: Rhein-Main Extra Tipp Ausgabe Offenbach-Ost, Seite 11, vom 8.1.2022

Grenzstein des Deutschherrenwaldes

Dieser Grenzstein lag jahrzehntelang in einem Pflanzgarten des Offenbacher Forstes. Auf Initiative des Heimat- und Geschichtsvereins Heusenstamm und der „Freunde Sprendlingens“ wurde er im November 2021 hier, an seinem ursprünglichen Standplatz, wieder aufgestellt. Es handelt sich um einen Stein, der die Grenze des Deutschherrenwaldes gegen die Heusenstammer Feldflur abgrenzte. Man erkennt auf der Seite die Zahl 32 und auf der Vorderseite das Deutschherrenkreuz, die Jahreszahl 1730 sowie darüber „C F“.

C F steht für Commende Frankfurt, die Frankfurter Niederlassung dieses Ritterordens in Sachsenhausen. Sie erwarb den Wildhofer Wald 1343 und legte vom Hainbach gespeiste Fischteiche an. Der Deutschherrenwald wurde 1809 säkularisiert und dem Fürstentum Isenburg zugeordnet. Dieses wurde 1816 zusammen mit dem Wildhofgebiet dem Großherzogtum Hessen zugesprochen. Erstaunlicherweise gelangte es nach der Absetzung des Großherzogs im Revolutionsjahr 1918 in das Privateigentum der großherzoglichen Familie.

Der Wildhofwald war eine eigenständige Gemarkung, die 1954 aufgelöst und in die Heusenstammer Gemarkung integriert wurde. 1964 kaufte die Stadt Offenbach von der Hessischen Hausstiftung das Wildhofgebiet für 30 Millionen DM und erhob Ansprüche, es in das eigene Gemarkungsgebiet einzuverleiben. Es kam dann zu einem Kompromiss mit einer Grenzziehung, die kaum etwas mit den historischen Grenzen gemeinsam hatte.

Dieser Stein markiert somit keine aktuelle Grenze. Aber wie konnte man den ursprünglichen Standort wiederfinden? An der Gemarkungsgrenze in der Nähe des Zeisigwegs steht ein Grenzstein mit der Nummer 19 und am Ende der Dietrich-Bonhoeffer-Straße ein Stein mit der Nummer 46. Im Staatsarchiv Darmstadt wird eine Karte des Wildhofgebiets aufbewahrt, in der die Grenzpunkte sorgfältig eingezeichnet sind. Durch einfaches Abzählen kann man die Lage des Grenzpunktes 32 feststellen. Durch den Vergleich mit einer aktuellen Karte konnte somit der ursprüngliche Standort des Steines festgestellt werden. Die Vereine danken der Steinmetzfirma Burkard aus Dreieich für den Transport und die Neusetzung dieses historischen Grenzsteins.


Literatur:

Wilhelm Ott, Grenzen und Grenzsteine der Heusenstammer Gemarkung, Heimat- und Geschichtsverein Heusenstamm, 2018

Termine

Die Durchführung unserer Veranstaltungen ist abhängig von der pandemischen Lage!


Nächste Öffnung:

Sonntag, 2. Oktober, 14:00 - 17:00

und regelmäßig jeden ersten Sonntag im Monat von 14 – 17 Uhr


Vernissage:

Samstag 8. Oktober, 18:00

Weitere Öffnungszeiten:

Sonntag, 9. Oktober, 14:00 – 17:00

Mittwoch, 12. Oktober, 17:00 – 19:00

Sonntag, 16. Oktober, 14:00 – 17:00

Arbeitsgruppen

In Bildung und Kultur investieren.

Jetzt den Heimat- und Geschichtsverein unterstützen!

Für nur 12€ im Jahr können auch Sie die Arbeit des Vereins unterstützen - oder einfach selbst mit anpacken. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, ob aktiv oder passiv.

Ausstellung

Vom Dorf zur Kleinresidenz - Heusenstamms Geschichte und weitere Ausstellungen erwarten Sie in unserem Museum.

Führungen

Nicht nur innerhalb unserer Museumswände erwarten Sie spannende Themen rund um die Schlossstadt.

Vorträge

Geschichte will erzählt werden. Es lohnt sich, den spannenden Vorträgen unserer Mitglieder zu lauschen.

Der Vorstand

Dr. Roland Krebs

Erster Vorsitzender

Peter Jakoby

Zweiter Vorsitzender

Michael Feiler

Schriftführer

Gertrude Sietzy

Schatzmeisterin

Irene Wilhelm

Beisitzerin

Steffen Ball

Bürgermeister

Uwe Michael Hajdu

Magistratsvertreter
Due sorores Gerlindis et Medehildis de Husenstam ...

Erste namentliche Erwähnung zweier Bürgerinnen Heusenstamms 1223

Öffnungszeiten

  • jeden 1. Sonntag im Monat (ausgenommen Feiertage)
  • 14:00 bis 17:00 Uhr
  • ... und jederzeit nach Vereinbarung

Museum

  • Eckgasse 5
    63150 Heusenstamm
  • 2€ für Erwachsene
    Kinder frei

Verein

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