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Heimat- und Geschichtsverein Heusenstamm -
Geschichte ereignet sich in Geschichten.


Diese Geschichten für Sie aufzuspüren, zu erzählen und für nachfolgende Generation lebendig zu halten, ist Anliegen des Heimat- und Geschichtsvereins Heusenstamm.

Dazu gehören spannende Lesungen und Vorträge, individuelle Führungen und Konzerten, aber auch die Pflege des heimatlichen Landschaftsbildes. Kurzum alles, was Heusenstamm zu einer ganz besonderen Heimat für Sie und uns macht, wollen wir fördern, bewahren und erforschen.

Wollen Sie mehr über die Geschichte Heusenstamms erfahren oder haben selbst Spannendes beizutragen? Werden Sie Mitglied bei uns oder besuchen Sie eine unserer Veranstaltungen oder Ausstellungen !

Und wenn Sie unseren gemeinnützigen Verein mit einer Spende unterstützen möchten, können Sie sicher sein, in Bildung und Kultur investiert zu haben.

Aktuelles

Vorschau Museumsöffnung

So., 4. September

So., 2. Oktober

jeweils 14:00 - 17:00

Ausstellung zur Olympiade verschoben

Aufgrund einer Erkrankung des Hauptakteurs, Herrn Rudolf Schmidt, muss die Ausstellung „50 Jahre Olympiade München“ verschoben werden.

Der Termin für die Eröffnung ist nun am Mittwoch, 27. Juli, um 19 Uhr. Weitere Öffnungszeiten sind Sonntag, 31. Juli von 14 – 17 Uhr; Mittwoch, 3. August von 17 – 19 Uhr und Sonntag, 7. August von 14 – 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Ausstellung "50 Jahre Olympiade München"

1972 fanden in München die 20. Olympischen Spiele statt. Der Heusenstammer Bürger Rudolf Schmidt war damals Mitglied des Organisationskomitees der Spiele. In dieser Zeit sammelte er viele Erinnerungsstücke, die er nun der interessierten Öffentlichkeit im Rahmen einer Ausstellung zeigen und erklären wird. Wir präsentieren sie im Rahmen unserer Reihe „Was Heusenstammer sammeln“.

Die Ausstellung wird eröffnet am Mittwoch, 27. Juli, 19 Uhr, im Haus der Stadtgeschichte, Eingang Eckgasse. Ehrengast wird Sylvia Schenk sein, Teilnehmerin an diesen Spielen und Finalistin im 800m-Lauf der Frauen.

Weitere Öffnungszeiten sind: Sonntag, 31. Juli von 14 – 17 Uhr; Mittwoch, 3. August von 17 – 19 Uhr und Sonntag, 7. August von 14 – 17 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Beachten Sie bitte, dass wir aufgrund einer Erkrankung des Hauptakteures Rudolf Schmidt die Ausstellungstermine von Mitte auf Ende Juli ff. verschieben mussten!

Schieferplatte mit Geheimnis

Ihre Mithilfe ist gefragt!


Der zwölfjährige Jan-Josef Schütze macht einen rätselhaften, fast ein wenig gruselig anmutenden geschichtlichen Fund

Im vergangenen Herbst fand der zwölf Jahre alte Jan-Josef Schütze von der Heusenstammer Waldjugend in dem kleinen Wäldchen östlich des Schlosses eine Schieferplatte, an der mit einer Schraube ein Knochen befestigt ist. Die Platte war nur mit etwas Blattwerk bedeckt, als der Schüler sie während eines Rundgangs mit der Waldjugend entdeckt hat. Schnell entdeckten Jan-Josef und seine Kameradinnen und Kameraden, dass die Schieferplatte eine Aufschrift trägt. Und da dort unter anderem die Zahl 1813 eingeritzt ist, dachte sich der Zwölfjährige, dass diese vielleicht für die Dauerausstellung des Heimat- und Geschichtsvereins im Haus der Stadtgeschichte interessant sein könnte.

Also wandte er sich an Dr.Roland Krebs, den Vorsitzenden des Vereins. Und stieß bei diesem auf großes Interesse. Denn mit einem spitzen Gegenstand eingeritzt, trägt die Platte folgende Inschrift: „Jean-Jacques Pierre, Soldat de Grand Armée allez à la mort pour N., Steinheim 1813.“ (Jean-Jacques Pierre, Soldat der großen Armee, in den Tod gegangen für N.) Dazu gibt es einen plausiblen geschichtlichen Hintergrund, sagt Roland Krebs. Die „Grand Armée“ war die Armee Napoleons („N.“), die 1813 auf dem Rückzug nach der verlorenen Völkerschlacht bei Leipzig bei Hanau von österreichischen und bayrischen Truppen gestellt wurde. Aus Schönbornschen Akten wissen die Lokalhistoriker, dass in er fraglichen Zeit das Heusenstammer Schloss als Lazarett genutzt wurde, erläutert Roland Krebs. Aus Angst vor Ansteckungen habe man damals verstorbene Soldaten schnellstmöglich begraben.

Ob dies allerdings den rätselhaften Fund erkläre, sei ungewiss. Roland Krebs und Jan-Josef Schütze hoffen, dass vielleicht jemand ein wenig mehr Licht in das Dunkel bringen kann. Eventuell stammt die Platte ja aus einem Privatbesitz. Wer helfen kann, schreibe bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Quelle: Rhein-Main Extra Tipp Ausgabe Offenbach-Ost, Seite 11, vom 8.1.2022

Grenzstein des Deutschherrenwaldes

Dieser Grenzstein lag jahrzehntelang in einem Pflanzgarten des Offenbacher Forstes. Auf Initiative des Heimat- und Geschichtsvereins Heusenstamm und der „Freunde Sprendlingens“ wurde er im November 2021 hier, an seinem ursprünglichen Standplatz, wieder aufgestellt. Es handelt sich um einen Stein, der die Grenze des Deutschherrenwaldes gegen die Heusenstammer Feldflur abgrenzte. Man erkennt auf der Seite die Zahl 32 und auf der Vorderseite das Deutschherrenkreuz, die Jahreszahl 1730 sowie darüber „C F“.

C F steht für Commende Frankfurt, die Frankfurter Niederlassung dieses Ritterordens in Sachsenhausen. Sie erwarb den Wildhofer Wald 1343 und legte vom Hainbach gespeiste Fischteiche an. Der Deutschherrenwald wurde 1809 säkularisiert und dem Fürstentum Isenburg zugeordnet. Dieses wurde 1816 zusammen mit dem Wildhofgebiet dem Großherzogtum Hessen zugesprochen. Erstaunlicherweise gelangte es nach der Absetzung des Großherzogs im Revolutionsjahr 1918 in das Privateigentum der großherzoglichen Familie.

Der Wildhofwald war eine eigenständige Gemarkung, die 1954 aufgelöst und in die Heusenstammer Gemarkung integriert wurde. 1964 kaufte die Stadt Offenbach von der Hessischen Hausstiftung das Wildhofgebiet für 30 Millionen DM und erhob Ansprüche, es in das eigene Gemarkungsgebiet einzuverleiben. Es kam dann zu einem Kompromiss mit einer Grenzziehung, die kaum etwas mit den historischen Grenzen gemeinsam hatte.

Dieser Stein markiert somit keine aktuelle Grenze. Aber wie konnte man den ursprünglichen Standort wiederfinden? An der Gemarkungsgrenze in der Nähe des Zeisigwegs steht ein Grenzstein mit der Nummer 19 und am Ende der Dietrich-Bonhoeffer-Straße ein Stein mit der Nummer 46. Im Staatsarchiv Darmstadt wird eine Karte des Wildhofgebiets aufbewahrt, in der die Grenzpunkte sorgfältig eingezeichnet sind. Durch einfaches Abzählen kann man die Lage des Grenzpunktes 32 feststellen. Durch den Vergleich mit einer aktuellen Karte konnte somit der ursprüngliche Standort des Steines festgestellt werden. Die Vereine danken der Steinmetzfirma Burkard aus Dreieich für den Transport und die Neusetzung dieses historischen Grenzsteins.


Literatur:

Wilhelm Ott, Grenzen und Grenzsteine der Heusenstammer Gemarkung, Heimat- und Geschichtsverein Heusenstamm, 2018

Müll-Aktionstag der Naturengel gegen "Kippen-Schnippen"

Die Naturengel mit dem Heimat- und Geschichtsverein Heusenstamm veranstalten gemeinsam mit der Stadt Heusenstamm am Samstag, 7. Mai, den ersten Müll-Aktionstag mit dem Schwerpunkt KippenSchnippen. In der Zeit von 9.30 bis 13 Uhr wird es am Torbau in der Frankfurter Straße einen Stand mit lokalen Verantwortlichen, Expert*innen und engagierten Naturengeln (teils in Kippenkostümen und mit kleinen Geschenken) sowie vielen Informationsmaterialien für interessierte Bürger*innen und Passant*innen geben. Auch Bürgermeister Steffen Ball und Erster Stadtrat Uwe Michael Hajdu sind mit von der Partie und stehen für Fragen rund ums Thema Müll zur Verfügung. „Es dürfte eigentlich keine Überraschung sein, dass weggeworfene Zigarettenkippen negative und sogar toxische Auswirkungen auf unsere Umwelt haben. Was aber möglicherweise nicht jede*r weiß, ist, dass das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen auf den Boden oder in die Vegetation sogar eine Ordnungswidrigkeit darstellt“, bemerkt Erster Stadtrat Hajdu.

In Ergänzung zu den allgemeinen Informationen werden auch Wege und Maßnahmen vorgestellt, die die Anzahl der „wilden Kippen“ ganz konkret und praktisch minimieren können. Dazu gehören Sammelsysteme für Zigarettenkippen, wie zum Beispiel recycelte Taschenaschenbecher aus Alu. Auch die von einigen Naturengeln angefertigten „Kippengeister“ tragen bereits zu saubereren Straßen und Grünflächen in der Stadt bei. Sie werden aus Draht und leeren Getränkedosen gebastelt, an exponierten Stellen in Heusenstamm und Rembrücken angebracht und regelmäßig ausgetauscht. Bürger*innen, aber auch Geschäfte und Gewerbetreibende können gerne eine Kippengeist-Patenschaft übernehmen. Außerdem werden die Naturengel am Aktionssamstag zum ersten Mal die City Bee in Aktion testen. City Bee ist eine Art akkubetriebener Staubsauger für die Straße, der handgeführt eine umweltschonende Reinigung des öffentlichen Raums ermöglicht. Vielleicht gehört das mühsame Sammeln mit Müllgreifern somit bald der Vergangenheit an. Außerdem werden die Naturengel - wie an jedem ersten Samstag im Monat - auch am 7. Mai wieder ausschwärmen und zu Müllgreifern, Eimern, Müllsäcken und Kehrblechen greifen, um im Stadtgebiet und den angrenzenden Wiesen und Wäldern wilden Müll aufzusammeln. Selbstverständlich sind alle Interessierten herzlich eingeladen mitzumachen und mitzuhelfen. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Grünanlage am Bahnhofsplatz.

Der erste Heusenstammer Müll-Aktionstag resultiert aus einem Vorschlag des Ende Januar stattgefundenen Netzwerkabends mit dem Themenschwerpunkt Müll der in Gründung befindlichen Bürger*innen-Stiftung Heusenstamm. „Wir merken durch viele Gespräche und Anfragen, dass sich die Menschen immer bewusster mit Umweltfragen auseinandersetzen und auch immer mehr bereit sind, an ihrem eigenen Verhalten oder in anderen Lebensbereichen etwas zugunsten des Umwelt- und Klimaschutzes zu verändern. Und so sind wir natürlich auch begeistert, dass sich bereits viele Bürgerinnen und Bürger bei den Naturengeln engagieren oder in anderen Natur- und Umweltorganisationen aktiv sind. Dieses Engagement in Kombination mit persönlicher und kreativer Eigenleistung kommt schließlich unserer gesamten Stadtgesellschaft zu Gute. Als Bürgermeister und politisch Verantwortliche sind wir vom Müll-Aktionstag überzeugt und unterstützen solche Veranstaltungen daher sehr gerne,“ sagt Ball.

Infobox

Laut Weltgesundheitsorganisation werden in Deutschland jährlich etwa 100 Milliarden Zigaretten, die bis zu 7000 Schadstoffe und 50 nachweislich krebserregende Stoffe enthalten, geraucht; etwa Zweidrittel davon landen auf dem Boden. Besonders schädlich sind dabei die übriggebliebenen Filter (sogenannte Kippe). Wegen deren Funktion, einen Teil der Giftstoffe aus dem Tabakrauch herauszufiltern, sind die Stoffe hier hoch konzentriert. Und sobald sie mit Wasser in Berührung kommen, lösen sich diese Stoffe schnell auf und landen in den Böden und im Grundwasser. Eine weggeschnippte Kippe verunreinigt also bis zu 40 Liter Grundwasser. „Es ist völlig klar, dass die Schad- und Giftstoffe aus Kippen auch Schäden in der Umwelt anrichten. Und auch Tiere können sie mit Nahrung verwechseln und qualvoll daran verenden. Uns ist unverständlich, dass das ‚Schnippen von Kippen‘ immer noch als Kavaliersdelikt durchgeht“, sind sich Sonja Alderson-Heim und Julia Weitzel von den Naturengeln einig.

Wer Kontakt zu den Naturengeln aufnehmen möchte, schaut auf der Website dienaturengel.de vorbei oder schreibt eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Termine

Die Durchführung unserer Veranstaltungen ist abhängig von der pandemischen Lage!


Nächste Öffnung:

Sonntag, 4. September, 14:00 - 17:00

und regelmäßig jeden ersten Sonntag im Monat von 14 – 17 Uhr


Achtung! Neue Termine!

Ausstellungseröffnung:

Mittwoch, 27. Juli, 19:00

im Haus der Stadtgeschichte, Eingang Eckgasse.

Weitere Öffnungszeiten:

Sonntag, 31. Juli, 14:00 – 17:00

Mittwoch, 3. August, 17:00 – 19:00

Sonntag, 7. August, 14:00 – 17:00

Der Eintritt ist frei.

Arbeitsgruppen

In Bildung und Kultur investieren.

Jetzt den Heimat- und Geschichtsverein unterstützen!

Für nur 12€ im Jahr können auch Sie die Arbeit des Vereins unterstützen - oder einfach selbst mit anpacken. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, ob aktiv oder passiv.

Ausstellung

Vom Dorf zur Kleinresidenz - Heusenstamms Geschichte und weitere Ausstellungen erwarten Sie in unserem Museum.

Führungen

Nicht nur innerhalb unserer Museumswände erwarten Sie spannende Themen rund um die Schlossstadt.

Vorträge

Geschichte will erzählt werden. Es lohnt sich, den spannenden Vorträgen unserer Mitglieder zu lauschen.

Der Vorstand

Dr. Roland Krebs

Erster Vorsitzender

Peter Jakoby

Zweiter Vorsitzender

Michael Feiler

Schriftführer

Gertrude Sietzy

Schatzmeisterin

Irene Wilhelm

Beisitzerin

Steffen Ball

Bürgermeister

Uwe Michael Hajdu

Magistratsvertreter
Due sorores Gerlindis et Medehildis de Husenstam ...

Erste namentliche Erwähnung zweier Bürgerinnen Heusenstamms 1223

Öffnungszeiten

  • jeden 1. Sonntag im Monat (ausgenommen Feiertage)
  • 14:00 bis 17:00 Uhr
  • ... und jederzeit nach Vereinbarung

Museum

  • Eckgasse 5
    63150 Heusenstamm
  • 2€ für Erwachsene
    Kinder frei

Verein

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